Erster Elektro-Dienstwagen für die Stadt Kreuztal

Mittwoch, 29.07.2015

RWE Deutschland fördert die Anschaffung eines Elektroautos

Strom-Tankstelle im Rathaus in Betrieb genommen

Bürgermeister Walter Kiß und RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth betanken das neue Elektroauto der Stadtverwaltung Kreuztal mit Strom.

Bürgermeister Walter Kiß und RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth betanken das neue Elektroauto der Stadtverwaltung Kreuztal mit Strom.

Abgasfrei Auto fahren – das werden Bürgermeister Walter Kiß und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung künftig bei Dienstfahrten in Kreuztal und im Kreisgebiet tun. Möglich macht das der Neuzugang im Fuhrpark der Stadtverwaltung. Der elektrische Kleinwagen, ein fünfsitziger Renault Zoe, wurde von Stefan Engelberth, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland, an Bürgermeister Walter Kiß übergeben. Das E-Auto mit seinem 43 kW-Motor hat eine Reichweite von bis zu 240 Kilometern und verbraucht 14,6 Kilowattstunden auf 100 Kilometern.

Mit dem von der RWE Deutschland im Rahmen des „Kommunalen Energie-Konzeptes“ (KEK) geförderten Fahrzeug verfügt die Stadt Kreuztal nun erstmals über ein Elektroauto. „Ich freue mich über diese innovative Erweiterung des Fuhrparks“, sagte Bürgermeister Kiß und ergänzte: „Die Technik ist mehr und mehr alltagstauglich, so dass Elektrofahrzeuge künftig verstärkt zum Einsatz kommen werden. Ich bin froh, dass wir mit Hilfe der RWE diesen ersten Schritt gemacht haben. Nachdem wir mehrfach ein E-Auto testen konnten, haben wir uns nun für die Anschaffung entschieden. Man muss sich an das fehlende Motorengeräusch gewöhnen, aber alles in allem eine wirklich gute, nachhaltige und umweltschonende Alternative zum klassischen Auto.“

Engelberth erklärte: „Elektro-Mobilität ist ein Zukunftsthema sowohl für uns als Energieversorger als auch für die Kommunen. Da liegt es nahe, in Kreuztal die Elektro-Mobilität zu fördern, so wie wir es bereits im Bereich der E-Bikes intensiv tun.“ Die Lebensqualität in den Städten wird mit Elektrofahrzeugen schon heute verbessert. Bürgermeister Kiß sagte: „Besonders auf kurzen Strecken bieten Elektroautos große Vorteile. Sie sind leise und während des Fahrbetriebes emissionsfrei.“

Um das städtische E-Auto betanken zu können, wurde gleichzeitig auch eine Ladebox in der Dienstfahrzeug-Garage in Betrieb genommen. Diese hat eine Ladeleistung von bis zu 11 kW und sichert so das schnelle Aufladen des Fahrzeuges; dreimal schneller im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose. Eine erste öffentliche Strom-Tankstelle mit zwei Ladepunkten wurde von RWE in Kreuztal, Marburger Straße, errichtet. „Nur, wenn für die nötige Infrastruktur vor Ort gesorgt wird, sind Elektroautos für die Bürger attraktiv“, erklärte Engelberth. RWE betreibt allein in Deutschland gemeinsam mit Partnern ein Netz von 2.800 Ladepunkten in Deutschland, davon 1.700 öffentlich zugänglich. 

RWE Deutschland fördert mit dem Programm „KEK“ kommunale Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur, etwa zur Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder eben auch zur Erprobung der Elektromobilität im kommunalen Alltag. 

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen:      

Susanne Meiswinkel
Büro Bürgermeister
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