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Gefördert von:
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Umbau und Modernisierung der Jugendbegegnungsstätte Kreuztal

Steckbrief

Kosten

Die Maßnahme wird wie folgt gefördert:
1.573.829,00 Euro  Gesamtinvestition
(Stand: Änderungsbescheid vom 06.11.2019)
davon:  
786.914,50 Euro  EU-Mittel
262.304,99 Euro  Bundesmittel
131.152,26 Euro  NRW-Landesmittel

 

Projektpartner
Stadt Kreuztal

Schwerpunkt
Spezifisches Ziel 11.1
„Früh ansetzende Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien“

Laufzeit
04.10.2017 bis 30.09.2021

Ausgangssituation und Anlass

Eine der ersten baulichen Maßnahmen, die im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ 2017 im Zusammenhang mit einer EFRE-Kofinanzierung umgesetzt wurde, ist der Umbau und die Modernisierung der Jugendbegegnungsstätte an der Roonstraße. Hierbei handelt es sich um einen der meistbesuchten Jugendtreffs in der Stadt mit einer besonderen Bedeutung für die außerschulische Bildung, Freizeitgestaltung und Alltagsbewältigung der Kinder und Jugendlichen im Fördergebiet. Die Einrichtung existiert seit ca. 35 Jahren und zeigte neben baulichen und energetischen Mängeln vor allem auch funktionale und gestalterische Defizite. Dadurch konnte die JBS den Ansprüchen an eine moderne, attraktive Begegnungsstätte nicht mehr gerecht werden.

Jugendbegegnungsstätte nach Umbau

Barrierefreier Zugang in alle Geschosse durch den Einbau eines Aufzugs

Ziele

Ziel war es, einen attraktiven Ort mit einer hohen Akzeptanz und Identifikation für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Durch die bauliche, funktionale und gestalterische Aufwertung der Jugendbegegnungsstätte sollte eine Stärkung des außerschulischen Freizeit- und Lernorts erfolgen und zu einer Verbesserung des Zusammenlebens in kultureller Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts in der Stadtmitte beigetragen werden. Die Zielgruppe dieser Maßnahme sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 27 Jahren.

Beteiligungsschritte

Im Stadtentwicklungsgebiet Stadtmitte leben ca. 1.725 Kinder und Jugendliche; davon sind 648 Jugendliche im Jugendhausalter. Der Jugendquotient beträgt hier 19,55 %. Der Anteil der EinwohnerInnen mit Migrationshintergrund beträgt 32,96 %. Um eine hohe Akzeptanz und besondere Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit den neu gestalteten Räumlichkeiten zu gewährleisten, wurden im Rahmen der Planung verschiedene Beteiligungsprojekte durchgeführt und die Wünsche und Vorstellungen der zukünftigen Nutzer*innen soweit wie möglich berücksichtigt.

Jugendbeteiligung

Durchführungszeitraum

Nach Vorliegen des Zuwendungsbescheids vom 28.09.2017 wurde mit der baulichen Umsetzung des Projekts begonnen. Zunächst erfolgten im Frühjahr 2018 die Entkernungsarbeiten im Bestandsgebäude der alten Jugendbegegnungsstätte und das Herrichten des Baufelds für den neuen Anbau.

Im Zuge des Anbaus wurde die Begegnungsstätte um ca. 130 m² erweitert und die barrierefreie Zugänglichkeit in alle Geschosse durch den Einbau eines Aufzugs ermöglicht. Insgesamt gewinnt die Einrichtung damit Raum für zusätzliche Nutzungen und Veranstaltungen. Eine Küche, ein Gamerroom sowie ein barrierefreies WC ergänzen das neue Angebot. Die Fertigstellung des Rohbaus erfolgte im Sommer 2018. Im darauffolgenden September wurde eine große Fensterfassade, die eine Durchflutung mit Tageslicht erlaubt, eingebaut.

Seit Oktober 2018 wurden die Installationsarbeiten für Strom, Wasser, Gas und Heizung nach aktuellen Anforderungen, d. h. soweit möglich mit erneuerbaren Energien, durchgeführt. Die Neuinstallation erstreckt sich bis ins Bestandsgebäude und setzte sich bis in den Frühsommer 2019 fort.

Im Frühjahr 2019 wurde mit dem Innenausbau des neuen Treffpunkts begonnen. Im Anschluss daran wurden die Malerarbeiten an der Außenfassade durchgeführt und mit der Gestaltung der neuen Außenanlage angefangen. Dazu gehörten die Errichtung eines Terrassenpodests und ein barrierefreier Zugang ins Gebäude. Zum Verweilen lädt auch die neu geschaffene Flachdachfläche des Anbaus durch eine integrierte Dachterrasse mit angrenzendem Gründach ein.

Ende 2019 wurden die Arbeiten abgeschlossen, und am Samstag,11.01.2020, wurde die Jugendbegegnungsstätte offiziell eröffnet und übergeben.

Eröffnung der Jugendbegegnungsstätte im Januar 2020

Die Modernisierung der Jugendbegegnungsstätte ist auch auf der offiziellen Homepage des EFRE-NRW (www.efre.nrw.de) als Projekt des Monats veröffentlicht.

Kosten/Fördermittel

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 1.573.829 €. 75 % der Gesamtkosten werden durch Mittel des Förderprogramms „Soziale Stadt“ und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gedeckt. Die restlichen Kosten werden durch die Stadt Kreuztal getragen.