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Leben in Kreuztal

Gefördert durch:

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Bildungs- und Sportcampus Umgestaltung Außenanlage

Perspektive, Ist-Zustand

Ausgangssituation und Anlass
Eine weitere bauliche Maßnahme, die im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt 2017 im Zusammenhang mit einer EFRE-Kofinanzierung umgesetzt wird, ist die gestalterische sowie ökologische Umgestaltung des Bildungs- und Sportcampus. Der Campus wird tagtäglich von hunderten Schülerinnen und Schülern aufgesucht und dient gleichzeitig als öffentlicher Freiraum und Verbindung zwischen der Fritz-Erler-Siedlung und der Innenstadt und schließt somit unmittelbar an den Projektbereich „Freiraum, Platz- und Wegeumgestaltung“ an.

Das weitläufige Gelände des Schulzentrums birgt großes Entwicklungspotenzial, um als Aufenthalts-, Freizeit- aber auch Lernort für die Kinder und Bewohner der Stadtmitte und darüber hinaus weiter qualifiziert zu werden. Schon heute können von den Kindern und Jugendlichen mehrere Spiel- und Sportangebote genutzt werden, darunter ein Fußball-Kleinspielfeld und eine Skate- und Bikeanlage. Die übrigen Rasenflächen zwischen den Schulen und den zugehörigen Sporthallen wirken jedoch sehr monoton und weisen nur wenig Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität auf. Auch das Wegesystem ist in seiner derzeitigen Form wenig funktional und sollte neu strukturiert werden. Die Schulhöfe sind überwiegend versiegelt, bieten dadurch wenig Aufenthaltsqualität und nur eingeschränkten Raum für Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

Steckbrief

Kosten

2.262.374 Euro           Gesamtinvestition

Die Maßnahme wird wie folgt gefördert:

1.696.780 Euro           Fördermittel (75%)

davon:

1.131.187 Euro           EU-Mittel

    377.061 Euro          Bundesmittel

    188.532 Euro          NRW Landesmittel

Projektpartner

Stadt Kreuztal

Schwerpunkt

Mit dem Projekt wird das Ziel 12 Nr. 1 verfolgt: Ökologische Revitalisierung von Quartieren, Städten und Stadtumlandgebieten, Grüne Infrastruktur

Durchführungszeitraum:

06.11.2019 bis 31.12.2021

Ziele
Um das Schulzentrum auch zukünftig in seiner Bedeutung zu erhalten, weiterzuentwickeln und in seiner Funktion zu stärken, bedarf es einer integrierenden Konzeption. Zur Erhöhung der Nutzungsqualität und Attraktivität sowohl für die Schulpausen als auch als Freizeitort nach dem Schulbetrieb, ist eine zeitgemäße Umgestaltung der Schulaußenbereiche notwendig. Ziel ist es, das Schulzentrum ganzheitlich zu einem „grünen Bildungs- und Sportcampus“ umzugestalten. Im Fokus der Umgestaltung der öffentlichen Flächen stehen die Aufwertung der Zuwegung und Eingänge, die Schaffung von Orten der Kommunikation und des Verweilens, die Einrichtung von Bewegungs- und Spielmöglichkeiten sowie die Gewährleistung von Barrierefreiheit und eines funktionalen Wegesystems.

Bei der Umgestaltung sind insbesondere die bestehenden Freizeitangebote auszubauen und um weitere Angebote an (Trend-) Sportanlagen für unterschiedliche Altersgruppen zu ergänzen. Einen weiteren Schwerpunkt der Maßnahme bildet die Qualifizierung der Wegeführung im sowie rund um das Schulzentrum. Die Wegeführung, Ausleuchtung und Barrierefreiheit einzelner Wege und der Zugänge zu den Schulhöfen sind mangelhaft und sollen verbessert werden. Die Schulhöfe selbst sollen im Rahmen dieses Projektes nicht umgestaltet, sondern zu einem späteren Zeitpunkt gesondert betrachtet werden.

Durch die geplante Umgestaltung des Schulzentrums soll eine ökologische Aufwertung in mehreren Teilbereichen erfolgen. Angestrebt werden die Wiederherstellung natürlicher Bodenfunktionen, die Erhöhung der Biodiversität und eine Verbesserung des Lokalklimas. Neben diesen ökologischen Aspekten soll durch die Umgestaltung insgesamt eine stärkere Fokussierung der Umweltbildung im Bereich der Schulen und Schulaußenanlagen erfolgen. Zur Förderung von Naturerfahrungen und sozialen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen besteht die Chance, Lern- und Naturräume auf dem Gelände stärker zu verknüpfen

Vorentwurf, Perspektive
Vorentwurf, Lageplan

Beteiligungsschritte
Bereits 2015, weit im Vorlauf der Entwurfsplanung, wurden verschiedene Schülerbeteiligungen durchgeführt, in denen mit unterschiedlichen Methoden Wünsche und Ideen der Schülerschaft der einzelnen Schulen zur Umgestaltung gesammelt wurden.

Um ein Planungsbüro zu ermitteln, welches den Entwurf für den Bildungs- und Sportcampus erstellt, hat die Stadt Kreuztal im Mai 2018 drei Freiraumplaner-Teams zu einer Ideenwerkstatt eingeladen. Nach Vorstellung der Ergebnisse in den politischen Gremien wurde der Auftrag für die Vorentwurfsplanung an das Büro wbp Landschaftsarchitekten GmbH aus Bochum vergeben. Im Anschluss an die Bearbeitungsphase seitens des Planungsbüros folgte die zweite Campuskonferenz, bei der der Stand des Planungsprozesses vorgestellt wurde. In der anschließenden Diskussion wurden die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihr Feedback sowie weitere Anregungen und Ideen zu den vorgestellten Entwürfen einzubringen.

 

Durchführungszeitraum
Nach Vorlage des Zuwendungsbescheids vom 06.11.2019 werden die Planungen zur Umgestaltung des Bildungs- und Sportcampus konkretisiert. Die Umbaumaßnahmen werden voraussichtlich im Herbst 2020 beginnen. Im Rahmen der Erarbeitung der Ausführungsplanung werden erneut die Bürgerinnen und Bürger in den weiteren Planungsprozess mit einbezogen.

Kosten/Fördermittel

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 2,2 Millionen Euro. 75 % davon werden innerhalb des Förderprogramms „Soziale Stadt“ durch Zuwendungen von Bund, Land NRW und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gedeckt. Die restlichen Kosten werden durch die Stadt Kreuztal getragen.