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Donnerstag, 28.02.2019

NWL fördert Ausbau von Bushaltestellen im Stadtgebiet von Kreuztal

Das Foto (Stadt Kreuztal) zeigt Bürgermeister Kiß (links) mit Landrat Müller (rechts) bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Die Stadt Kreuztal hat einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für den barrierefreien Ausbau von vier weiteren Bushaltestellen in Kreuztal beim NWL gestellt.
Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 206.500 €, woraus sich die Zuwendung von 185.900 € (90 %) errechnet.
Bürgermeister Walter Kiß: „Der Kreuztaler Barriereatlas zeigt deutlich, dass das Thema Barrierefreiheit für uns einen hohen Stellenwert hat und insbesondere beim Thema Mobilität eine große Rolle spielt. Dank der Förderung können Haltestellen im Stadtgebiet so ausgebaut werden, dass alle Menschen gleichermaßen einen einfachen Zugang zum Busverkehr haben.“

Zur Mitte des 2. Quartals dieses Jahres sollen die Haltestellen „Aherhammer“, „Krombacher Brauerei“, „Fellinghausen“ sowie „Hüttenstraße“ ausgebaut werden. Bis 2021 werden insgesamt 26 Bushaltestellen barrierefrei gestaltet.
Die Haltestellen werden mit sogenannten „Buskappsteinen“ ausgestattet, damit ein höhengleicher Einstieg in den Bus möglich ist. Zusätzlich wird durch entsprechende Bodenelemente die Orientierung für Sehbehinderte gewährleistet. Jede Haltestelle erhält zudem ein neues, voll verglastes Wartehäuschen mit je vier Sitzen, Abfallbehälter und Fahrgastinformationen.

Verbandsvorsteher Andreas Müller: „Der NWL setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur gerade auch im ländlichen Raum ein. Hiervon profitiert nun auch die Stadt Kreuztal.“ Bereits heute bietet der ÖPNV im ländlichen Raum gute Angebote. „Ich empfehle jedem, sich die konkreten Angebote einmal genau anzuschauen. Manch einer wird überrascht sein, dass der ÖPNV auch im ländlichen Raum eine gute Ergänzung zum PKW ist. Das gilt auch für Kreuztal und die Verbindungen in die Region.“

Der NWL organisiert den Schienenpersonennahverkehr für über 5 Mio. Einwohner in 16 Kreisen und 3 kreisfreien Städten in Westfalen-Lippe und ist der flächenmäßig größte Aufgabenträger in NRW. Zusätzlich fördert er auch Infrastrukturvorhaben für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr, wofür ihm jährlich rund 25 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Vorrangig werden Vorhaben gefördert, die die Barrierefreiheit herstellen und so insbesondere Personen mit Mobilitätseinschränkungen aber auch beispielsweise Eltern mit Kinderwagen die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ermöglichen oder vereinfachen. Viele Städte haben die Förderquoten von 90% bereits genutzt und vor allem Haltestellen modernisiert und barrierefrei hergerichtet.