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Aktuelles

Freitag, 26.02.2016

Neubau einer Unterkunft für Flüchtlinge

Die Unterbringung der Menschen erfolgt dezentral in bebauten Wohnlagen und bestehenden Nachbarschaften, um eine Ghettoisierung zu vermeiden und die Integration zu erleichtern. Die Einrichtung großer Sammelunterkünfte oder die Inanspruchnahme von Turnhallen sind sowohl für die Bürger Kreuztals als auch für die Flüchtlinge keine geeignete Option und sollten deshalb möglichst vermieden werden.
Bürgermeister Walter Kiß: „Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind inzwischen fast ausschließlich damit beschäftigt, Immobilien anzumieten oder anzukaufen, sie baulich anzupassen und einzurichten, um die uns mit einem Vorlauf von meist nur fünf Tagen zugewiesenen Flüchtlinge unterbringen zu können. Und genau das wird zunehmend schwieriger, da der Immobilienmarkt immer weniger Möglichkeiten bietet“.
Um dem Bedarf an angemessenem Wohnraum in Zukunft trotzdem gerecht zu werden und ausreichend bezugsfertige Unterkünfte vorhalten zu können, wird die Stadt Kreuztal in der Verlängerung der Friedrich-Ebert-Straße in Buschhütten eine Wohnanlage für ca. 60 Personen errichten.
Gebaut wird ein zweigeschossiges Laubenganghaus mit zehn separat erschlossenen Wohneinheiten auf einer Gesamtwohn- und Nutzfläche von 760 qm. Die Wohnfläche verteilt sich auf acht Wohnheiten mit ca. 70,00 qm und zwei Wohneinheiten mit 90 qm. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 1,3 Mio. Euro.
Nach Abwägung mehrer möglicher Varianten hat sich die Stadt gegen eine sogenannte „Containerlösung“ entschieden. Ein massiv gemauertes Gebäude ist städtebaulich attraktiver und wird so konzipiert, dass später eine Nutzung als ganz normales Mehrfamilienwohnhaus möglich sein wird.
Mit den Bauarbeiten wird im Frühjahr begonnen, so dass das Gebäude etwa im Oktober bezugsfertig sein wird.