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Dienstag, 19.03.2024

Kreuztal und Westenergie führen Partnerschaft bei Stromversorgung fort

Bei der Unterzeichnung des neuen Konzessionsvertrages im Rathaus Kreuztal: (v.l.) Christopher Jonas (Westnetz), Frank Eikel (Westenergie), Stadtkämmerer Michael Kass, Peter Imhäuser (Westenergie) und Bürgermeister Walter Kiß.

Die Stadt Kreuztal und Westenergie schlagen ein neues Kapitel in ihrer langjährigen Energiepartnerschaft auf. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich der Stromversorgung wurde nun nach einem diskriminierungsfreien und transparenten Vergabeverfahren mit externer juristischer Begleitung um weitere 20 Jahre verlängert. Die Laufzeit des neuen Vertrages beginnt am 01. Oktober 2024.

 

Die Stadt Kreuztal und das Energieunternehmen Westenergie führen ihre langjährige Partnerschaft bei der Stromversorgung für weitere 20 Jahre fort. Für den Betrieb der Stromnetze in Kreuztal haben beide Partner einen neuen Konzessionsvertrag abgeschlossen. Der Vertrag regelt die sichere Energieversorgung für die Stadt Kreuztal mit seinen rund 31.000 Einwohnern sowie für die Gewerbe- und Industriebetriebe.

 

„Rat und Verwaltung der Stadt Kreuztal haben in einem Verfahren die Konzessionsverträge für den Betrieb des Stromnetzes in Kreuztal neu ausgeschrieben. Nach Prüfung aller Angebote freuen wir uns, die Zusammenarbeit mit Westenergie weiter fortzuführen. Mit Westenergie haben wir uns im Konzessionsverfahren für den Anbieter entschieden, der über viele Jahre hinweg seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat“, sagt Bürgermeister Walter Kiß.

Seit vielen Jahrzehnten ist Westenergie mit seinen Vorgängergesellschaften für die Stromversorgung in Kreuztal zuständig und betreibt auch das Gasnetz. Frank Eikel, Leiter der Region Südwestfalen-Sieg bei Westenergie, freut sich über die Entscheidung: „Wir erhalten heute einen Vertrauensvorschuss, den wir auch weiterhin erfüllen wollen. Nicht zuletzt, um die Energiewende voran zu bringen, brauchen wir intelligente Lösungen für das Netz. Hierbei sind wir ein starker Partner. Wir werden uns am Erfolg der bisherigen Partnerschaft messen, denn das soll auch das Maß der Zukunft für uns sein“

 

Christopher Jonas, Leiter des Regionalzentrums Sieg in Siegen bei Westnetz freut sich ebenfalls über die Entscheidung der Stadt zur Fortführung der Partnerschaft und ergänzt: „Kreuztal ist für uns ein wichtiger Standort. Mit den Verträgen sichern wir die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter am Netzstandort Kredenbach weiter ab.“

Um den Betrieb der Netze kümmert sich die Westnetz GmbH, der Verteilnetzbetreiber von Westenergie. Die Westnetz-Techniker kennen sich vor Ort bestens aus, da sie in Kreuztal und der Region leben.  

„Es ist die Art und Weise des Miteinanders an der man die Qualität einer Partnerschaft erkennt. Bislang haben wir gemeinsam alle Herausforderungen gut gemeistert und das wird auch unser Anspruch für die Zukunft sein.“ ergänzen Michael Kass, Beigeordneter der Stadt Kreuztal und Peter Imhäuser, Leiter Kommunales Partnermanagement Siegen, übereinstimmend.

 

 

Hintergrundinfo Konzessionsvertrag:

Mit dem Konzessionsvertrag erteilt die Kommune dem Energieversorgungsunternehmen das Recht, öffentliche Straßen, Wege und Plätze zur Verlegung von Versorgungsleitungen in Anspruch zu nehmen (Wegerecht) und die Energieversorgungsnetze in der Kommune zu betreiben. Westenergie verpflichtet sich im Gegenzug, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten und die vertraglich festgelegte Konzessionsabgabe an die Kommune zu zahlen.

 

Konzessionsverträge und kommunale Partnerschaften sind elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie von Westenergie. Diese Strategie zielt ab auf Wachstum, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Über ihre regionalen Partnerschaften, durch Investitionen in die Zukunftsfähigkeit ihrer Infrastrukturen und den Ausbau des wettbewerblichen Lösungsgeschäfts. Und auch die Digitalisierung treibt das Unternehmen voran: gerade auch im Bereich seiner Verteilnetze. Bei all dem gilt: Nachhaltigkeit ist zentrales Leitmotiv der Unternehmensstrategie. So will der größte Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Deutschlands seinen Geschäftsbetrieb aus überwiegend eigener Kraft bis 2030 klimaneutral stellen. Dazu wird Westenergie insbesondere ihren Energieverbrauch senken und den Anteil an E-Fahrzeugen im Fuhrpark weiter erhöhen. Das Unternehmen steht darüber hinaus für ein sicheres, diverses und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Das eigene Handeln soll in jeder Dimension nachhaltig sein. Insgesamt besteht die neue Unternehmensstrategie der Westenergie aus 13 Feldern, darunter die Wasserstoffstrategie, die Innovationsstrategie und die Beteiligungsstrategie. Nähere Informationen unter: www.westenergie.de/de/ueber-westenergie