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Freitag, 04.09.2020

„Mitlaufendes Licht“: Klimafreundliche Beleuchtung entlang des Fuß- und Radweges zwischen Kreuztal und Ferndorf in Betrieb genommen

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Peter Imhäuser (innogy Westenergie) und Bürgermeister Walter Kiß am neu beleuchteten Radweg zwischen Kreuztal und Ferndorf.

Pünktlich zum allmählichen Beginn der dunkleren Jahreszeit ist die neue Beleuchtung entlang des Fuß- und Radweges zwischen Kreuztal und Ferndorf über die „Kurtchenbrücke“ fertiggestellt. Über eine Gesamtlänge von rund 660 Metern sorgen nun 19 moderne LED-Leuchten im Abstand von etwa 35 Metern für eine gute Ausleuchtung des Weges.

Das Besondere: Die Leuchten sind mit einer Sensorik ausgestattet, durch die das Licht bei Bewegung aufflammt, ansonsten aber gedimmt bleibt. Das Licht läuft sozusagen mit dem Fußgänger oder dem Radfahrer mit. Diese intelligente Programmierung der Leuchten ist durch ihre energiesparende Funktionsweise besonders klimaschonend, als auch insektenfreundlich, weil Motten und Co. durch das abgedimmte Licht nicht so stark in ihrem nächtlichen Treiben gestört werden. 

Mit der Errichtung der neuen Leuchten hat die Stadt Kreuztal die Westnetz GmbH beauftragt. Eigentlich sollte die Maßnahme schon früher abgeschlossen werden. Ein pandemiebedingter Lieferengpass beim Leuchtenhersteller Trilux hat leider für eine Verzögerung gesorgt. 

Bürgermeister Walter Kiß: „Der Weg ist bei Fußgängern und Radfahrern beliebt, um schnell zwischen Kreuztal und Ferndorf zu pendeln. Gerade abends wurde er aber durch die bislang nicht vorhandene Beleuchtung von vielen als Angstraum wahrgenommen. Mit der modernen und engmaschigen Beleuchtung wollen wir das ändern und hier für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen – mit einer modernen und klimafreundlichen Lösung.“ Und Peter Imhäuser, Kommunalmanager innogy Westenergie, ergänzte: „Dieses Beispiel zeigt, dass mittels der Nutzung neuester Technik öffentliche Räume zu erschließen, Sicherheit und Umweltschutz keinen Widerspruch darstellen. Von daher ist die neue LED-Beleuchtung nur zu begrüßen.“ 

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 37.000 Euro.

 

Hintergrund:

Die LED-Leuchten werden über ein Steuerungssignal mit der allgemeinen Straßenbeleuchtung ein- und ausgeschaltet. Ein Dimmprofil steuert die Helligkeit: Ab Dämmerung bis 22:30 Uhr werden die LED-Leuchten mit 30% ihrer Leistung, von 22:30 bis 5:30 Uhr mit 10% und von 5:30 Uhr bis zur Morgendämmerung wieder mit 30% gesteuert. Bei Bewegung werden  zwei Leuchten davor bzw. eine dahinter hochgedimmt. Die Haltedauer beträgt eine Minute, dann wird wieder runtergedimmt. Die Anlage wird grundsätzlich nicht ausgeschaltet, damit der Fuß- und Radweg zur Sicherheit immer beleuchtet ist.