NWL fördert erneut Ausbau von Bushaltestellen im Stadtgebiet von Kreuztal

Dienstag, 06.08.2019

NWL-Verbandsvorsteher Andreas Müller: „Mit dieser Förderung verbessern wir nochmals die guten Rahmenbedingungen für den ÖPNV in Kreuztal.“

Bürgermeister Walter Kiß und Landrat Andreas Müller

Bürgermeister Walter Kiß und Landrat Andreas Müller

Die Stadt Kreuztal hat einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für den barrierefreien Ausbau von vier weiteren Bushaltestellen in Kreuztal beim NWL gestellt. In einem 3. Bauabschnitt sollen die Haltestellen „Brüche“, „Stendenbacher Weg“, „Schulzentrum“, sowie „Kressner“ ausgebaut werden. Der NWL setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur gerade auch im ländlichen Raum ein. Hiervon profitiert nun auch die Stadt Kreuztal. Bereits heute bietet der ÖPNV im ländlichen Raum gute Angebote. Das gilt auch für Kreuztal und die Verbindungen in die Region.

Die Haltestellen werden mit sogenannten „Buskappsteinen“ ausgestattet, damit ein höhengleicher Einstieg in den Bus möglich ist. Zusätzlich wird durch entsprechende Bodenelemente die Orientierung für Sehbehinderte gewährleistet. Jede Haltestelle erhält zudem ein neues, voll verglastes Wartehäuschen mit je vier Sitzen, Beleuchtung, Abfallbehälter und Fahrgastinformationen.

Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 241.800 €, woraus sich die Zuwendung von 213.100 € (90 %) errechnet.

Bürgermeister Walter Kiß: „Das Thema Mobilität spielt für uns in Kreuztal bezüglich der Lebensqualität eine große Rolle. Ein wichtiger Baustein ist die barrierefreie Umrüstung von Haltestellen. Denn wir möchten den ÖPNV für alle Zielgruppen attraktiv und nutzbar machen.“

Der NWL organisiert den Schienenpersonennahverkehr für über 5 Mio. Einwohner in 16 Kreisen und 3 kreisfreien Städten in Westfalen-Lippe und ist der flächenmäßig größte Aufgabenträger in NRW. Zusätzlich fördert er auch Infrastrukturvorhaben für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr, wofür ihm jährlich rund 25 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Vorrangig werden Vorhaben gefördert, die die Barrierefreiheit herstellen und so insbesondere Personen mit Mobilitätseinschränkungen aber auch beispielsweise Eltern mit Kinderwagen die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ermöglichen oder vereinfachen. Viele Städte haben die Förderquoten von 90% bereits genutzt und vor allem Haltestellen modernisiert und barrierefrei hergerichtet.