Umweltlexikon: L

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Lärm

Ist für die meisten Menschen die größte Umweltplage. Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelverspannungen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Nervosität sind die Folgen. Starker Dauerlärm erhöht zudem den Blutdruck und das Herzinfarktrisiko. Deshalb gibt es den gesetzlich geregelten Lärmschutz, der die Lärmbelastung durch Straßenverkehr, Flugverkehr, Industrie- und Gewerbebetriebe, Baustellen und den Lärm am Arbeitsplatz so gering wie möglich halten soll.

Lärmschutz

Lärm ist jedes Geräusch, das Menschen stört, gesundheitlich beeinträchtigt, Sachen beschädigt oder sonstige Benachteiligungen verursacht. Lärm kann neben extremen Schäden (Lärmschwerhörigkeit) auch schon in geringen Maßen gesundheitliche Beeinträchtigungen wie z. B. Schlaflosigkeit verursachen.
Das gängige Maß für die Lärmstärke ist das Dezibel als dB(A).
Für Kreuztal regelt die Ordnungsbehördliche Verfügung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ruhestörende Betätigungen.

Laubfall

Mit Beginn der kälteren Jahreszeit werfen Sträucher und Bäume wieder Blattwerk ab. Unverkennbar steht der Herbst vor der Tür. Wenn dann auch die letzten Blätter zusammengefegt sind, kommt die gleiche Frage wie jedes Jahr auf: Wohin mit dem Laub?
Die Umweltberatung der Stadt Kreuztal weist deshalb noch einmal darauf hin, dass Laub, auch in kompostierbarer Form wichtiger Nährstoff- und Humuslieferant für den Garten ist, der zudem keine Kosten verursacht. In ausreichender Stärke auf den Boden zwischen Strauchpflanzungen gebracht, liefert das Laub notwendige Nährstoffe, verringert die Verdunstung des Wassers im Boden, reichert bei der Verrottung den Boden mit Humus an und zum guten Schluss werden auch noch die unerwünschten "Wildkräuter" zurückgehalten.

Lösemittel

Lösemittel sind Flüssigkeiten, die andere Stoffe lösen, ohne sich chemisch zu verändern. Das bekannteste und am häufigsten verwendete Lösemittel ist Wasser. Daneben finden vor allem organische Verbindungen wie Alkohole, Benzin, Kohlenwasserstoffe oder Benzol Anwendung. Lösemittel finden sich u. a. in Lacken, Druckfarben oder Klebstoffen. Lösemittel sind mehr oder weniger umweltbelastend und gesundheitsschädigend. Dieses gilt besonders für halogenierte Lösemittel. Lösemittel stellen vor allem für Grundwasser und Luft eine beträchtliche Verschmutzungsursache dar.
Umwelttipp: Verwenden Sie nur schadstoffarme, lösemittelarme Lacke und Farben, die mit dem "Blauen Umweltengel" gekennzeichnet sind. Mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnete Lacke entlasten im Vergleich zu konventionellen Lacken durch ihre niedrigen Lösemittelgehalte nicht nur die Atmosphäre, sondern sie verringern auch die gesundheitliche Beeinträchtigung von Verarbeitern und Betroffenen.

Landschaftliches Gestalten

Warum landschaftliches Gestalten mit einheimischen Gehölzen und Stauden?

Wer auf eine naturnahe Gestaltung seines Gartens Wert legt, wird auf einheimische Gehölze nicht verzichten können. Ihr ökologischer Wert, aber auch ihre ästhetische Wirkung blieben lange unbeachtet. Jeder im Garten gepflanzte heimische Baum und Strauch dient unzähligen Tieren als Unterschlupf, Brutplatz oder Nahrungsquelle (Pollen, Nektar, Blätter, Früchte, Holz). Viele Tierarten sind sogar aufgrund extremer Spezialisierung an bestimmte Gehölze gebunden. Sie sind gefährdet, wenn diese Arten in der Landschaft fehlen. Mit jeder heimischen Gehölzart beginnt ein Nahrungsnetz unzähliger Tiere, die in ihrer Gesamtheit und Vielfalt für die ökologische Stabilität eines Gartens ausschlaggebend sind. Sicher gibt es unter den nichtheimischen Gehölzarten auch Sorten, die als Nahrungsquelle oder Nistplatz für die Tiere in Frage kommen, manche Vogelart brütet auch in einer nichtheimischen Scheinzypresse. Aber die ganze Vielfalt der Tierwelt kann sich erst entwickeln beim Vorhandensein heimischer Pflanzen. Denn hierbei handelt es sich um Arten, die schon vor Jahrtausenden in der Natur verbreitet waren und an die sich die Tierwelt anpassen konnte. Die nichtheimischen Arten, zwar schon länger in den heimischen Parks und Gärten vertreten, sind nur für wenige Tierarten zu einer Lebensstätte oder Nahrungsquelle geworden. So bietet die eingebürgerte Rosskastanie nur vier Insekten und zwei Vogelarten Lebensraum, während von der heimischen Stieleiche über 200 Insekten und 28 Vogelarten leben können.

Warum keine Nadelhölzer?

In den Listen der einheimischen Sträucher und Bäume sind außer der Eibe keine Nadelhölzer aufgeführt.

  • Außer der Gemeinen Eibe (Taxus baccata), der Gemeinen Kiefer (Pinus sylvestris) und der Weiß-Tanne (Albies alba) kommen natürlicherweise keine Nadelholzarten in den Mittelgebirgsregionen, in den Ebenen und im Bergland Deutschlands vor.
  • Die meisten Nadelgehölze sind gebietsfremde Arten, die erst in jüngerer Zeit als Forstbäume kultiviert (z. B. Virginischer Wacholder, Europäische Lärche) oder in Parkanlagen und Friedhöfen (z. B. Lebensbäume) angepflanzt wurden. Durch die Kultivierung sind viele Nadelbäume heute überall weitverbreitet. Sie sind kaum als ursprünglich nicht einheimische Arten bekannt.
  • Heimische Fruchtsträucher haben eine wichtige Bedeutung für eine große Zahl der von ihnen abhängigen Vogel-, Säuger- und Insektenarten. Fehlen diese, fehlt den Tierarten die Lebensgrundlage und sie sind vom Aussterben bedroht. Die übermäßige Verbreitung von Nadelbäumen kann zu einem Rückgang vieler Singvogelarten beitragen, die eng mit Laubsträuchern und -bäumen vergesellschaftet sind.
  • Weiterhin sollten Nadelhölzer in heimischen Gärten wenn überhaupt nur zurückhaltend gepflanzt werden, da sie zur Versauerung des Bodens führen und somit die Vermoosung von Rasen und Wiesen begünstigen.

Ein Platz für wilde Sträucher

Ein Blick in den bundesdeutschen Durchschnittsgarten macht schnell deutlich, warum so wenig Vogel- und Insektenarten dort zu finden sind:
Exoten über Exoten. Bodendecker wie Cotoneaster, hässliche Immergrüne wie die Serbische Fichte, Azaleen und Rhododendren. Nicht zu vergessen die Fremdlinge vorwiegend aus Asien und Nordamerika. Für ihre Früchte fehlen die passenden Abnehmer, sie vergammeln. Die Früchte des Rhododendron und der Scheinhasel z. B. sind wertlos, weil sie im hiesigen Klima nicht ausreifen. Natürlich werden nicht alle heimischen Vogelarten den Garten bevölkern. Aber Wildfrüchte, Insekten, Spinnen und andere vorkommende Lebewesen in und unter heimischen Sträuchern bieten den besten Schutz für Vögel und Kleinsäuger, auch im verschneiten Winter. Wer ein Herz für Tiere hat, kann mit den folgenden Maßnahmen die Lebensvielfalt im Garten vergößern, Pflanzen und Tieren ein Rückzugsgebiet schaffen und in seinem Bereich einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten

  • Statt fremder Zucht- und Zierformen möglichst viele heimische Sträucher pflanzen.
  • Heimische Sträucher wachsen lassen und nicht gegen Zucht- oder Zierformen austauschen.
  • Die natürliche Bodendeckung unserer Sträucher (Kräuter und Stauden) dulden und nicht entfernen.
  • Nicht genutzte Teile des Gartens gezielt verwildern lassen
  • Im Nutzgarten nur noch mit biologischen Methoden arbeiten.

Argumente für Wildsträucher

  • Wildsträucher sind unempfindlich: Sie wachsen von Natur aus bei uns und sind an das Klima angepaßt.
  • Wildsträucher sind billiger.
  • Wildsträucher sind selten: Fast in jedem Garten steht ein Rhododendron. Mit einem Pfaffenhütchen bringen sie Abwechslung und die hübschen rot-orangen Früchte leuchten von August bis Oktober in ihrem Garten.
  • Wildsträucher sind lehrreich: Sie können unseren Kindern und uns selbst ganz bewusst zur Naturliebe hinführen. Es wäre die Möglichkeit, ein Stück Natur mit eigenen Augen kennenzulernen.

Liste einheimischer Sträucher

In der Tabelle sind fruchttragende heimische Sträucher und die Zahl der an den Sträuchern fressenden Vögel und Säugetiere aufgelistet. Alle Arten können als Einzelstrauch oder Hecke gepflanzt werden. Mischhecken aus mindestens 10 Arten sind zu empfehlen:

Name (deutsch, wissenschaftlich) Allgemeine Bemerkungen max. Wuchshöhe Anzahl der fruchtfressenden
Vogelarten Säugetiere
Vogelbeere (Sorbus aucuparia) Nur die frischen Früchte schwach giftig, gekocht essbar als Marmelade, Vitamin C-reich 15 m 63 31
Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) Blüten/Früchte nach Erhitzen vielseitig verwendbar. Schnittverträglich, heckengeeignet 7 m 62 8
Traubenholunder (Sambucus racemosa) Früchte können auch nach Erhitzen zu Unverträglichkeiten führen 3 m 48 5
Gemeinder Wacholder (Juniperus communis) Wintergrün 3 bis 12 m 43 18
Waldhimbeere (Rubus idaeus) Schnittverträglich, heckengeeignet 1,5 m 39 20
Faulbaum (Rhamnus frangula) Rinde/ Beeren sind giftig, schnittverträglich 4 m 36 11
Wilde rote Johannisbeere (Ribes rubrum) Früchte essbar, schnittverträglich 2 m 34 2
Eingriffliger Weißdorn (Crataegus monogyna) Früchte essbar, heckengeeignet, schnittverträglich,gutes Vogelschutzgehölz 5 m 32 5
Zweigriffliger Weißdorn (Crataegus oxyacatha)   5 m 32 17
Wildbrombeere (Rubus spec.) Schnittverträglich, heckengeeignet, Früchte essbar 5 m 32 14
Wildbirne (Pyrus pyraster) 24 29
Roter Hartriegel (Cornus sanguinea) Früchte schwachgiftig und eklig schmeckend, schnittverträglich, heckengeeignet 6 m 24 8
Europäisches Pfaffenhütchen (Euonymus eur.) Alle Teile, bestimmte Früchte sind giftig, schnittverträglich, heckengeeignet 6 m 24 14
Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus) Rinde, Blätter und Beeeren sind schwachgiftig, schnittverträglich, für Hecken und Straßenbepflanzung geeignet 3 m 22 11
Wolliger Schneeball (Viburnum lantana) Rinde, Blätter und Beeeren sind schwachgiftig, schnittverträglich, für Hecken und Straßenbepflanzung geeignet 2,5 m 15 6
Schlehe (Prunus spinosa) Früchte vielseitig verwendbar,schnittvertäglich, heckengeeignet 4 m 20 18
Wildapfel (Malus silvestris) 19 35
Gemeine Berberitze (Berberis vulgaris) Früchte essbar, schnittverträglich, heckengeeignet, Rostpilz-Zwischenwirt, daher nicht in die Nähe landwirtschaftlicher Flächen 2,5 m 19 7
Kreuzdorn (Rhamnus catharticus) Schnittverträglich, heckengeeignet 6 m 19 8
Sanddorn (Hippophae rhamnoides) Salzverträglich 8 m 16 4
Wilde Stachelbeere (Ribes uva-crispa) Früchte essbar, schnittverträglich, Wildformen statt der angebotenen Gartenformen pflanzen 1,5 m 14 5
Haselnuss (Corylus avallana) Nuss essbar, heckengeeignet, schnittverträglich 6 m 10 33
Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) Beeren schwach giftig, schnittverträglich, heckengeeignet 4 m 8 12
Wilde schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) Früchte essbar, schnittverträglich 2 m 3 3
Weiden (Salix spec.) Als Frühblüher wichtige erste Bienen-und Hummelweide, Pionierpflanze auf feuchten Böden 2 bis 3 m 3 16
Gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare) Schnittverträglich, heckengeeignet 5 m 21 10

Liste einheimischer Bäume

1. Größere Bäume:

Name (deutsch, wissenschaftlich Allgemeine Bemerkungen Bedeutung für Tiere max. Wuchshöhe
Spitz-Ahorn (Aver platanoides) Gut geeignet als Straßenbaum, schnellwüchsig Bienen -und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 19 Großschmetterlings- und 12 Rüsselkäferarten 25 m
Berg-Ahorn (Acer pseudo-platanus) Gut geeignet als Straßenbaum, schnellwüchsig, als Bodenfestiger auch zur Erstbepflanzung von Aushub geeignet Bienen- und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 24 Großschmetterlings-und 12 Rüsselkäferarten 30 m
Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) Stickstofffixierer, ideal zur Uferbefestigung an Bächen und Flüssen Lebensgrundlage für mindestens 124 Großschmetterlings- und 23 Rüsselkäferarten 25 m
Sand-Birke (Betula pendula) Als Straßenbaum geeignet, immissionsresistent, schnellwachsend Lebensgrundlage für mindestens 124 Großschmetterlings- und 29 Rüsselkäferarten 28 m
Hainbuche (Carpinus betula) Als Straßenbaum geeignet, immissionsresistent, sehr gut für Hecken geeignet, schnittverträglich Lebensgrundlage für mindestens 24 Großschmetterlings- und14 Rüsselkäferarten 20 m
Rotbuche (Fagus sylvatica) Für Hecken gut geeignet Lebensgrundlage für mindestens 66 Großschmetterlings- und 26 Rüsselkäferarten 30 bis 40 m
Esche (Fraxinus excelsior) Ausschlagfähig und daher als "Kopf-Esche" geeignet, gut für Bepflanzungen an Bachauen Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 25 Großschmetterlings- und 3 Rüsselkäferarten 30 40 m
Schwarz-Pappel (Populus nigra) Sehr schnellwüchsig, neigt zu Kernfäule und Astbruch, wenig geeignet für belebte Plätze Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 89 Großschmetterlings- und 17 Rüsselkäferarten 30 m
Trauben-Eiche (Quercus petraea) Langsamwüchsig, als Straßenbaum geeignet Lebensgrundlage für mindestens 164 Großschmetterlingsarten, 48 Rüsselkäferarten und den stark gefährdeten Hirschkäfer, Früchte als Nahrung für Vögel und Säugetiere 40 m
Stiel-Eiche (Quercus robur) Langsamwüchsig, als Straßenbaum geeignet Lebensgrundlage für mindestens 164 Großschmetterlingsarten, 48 Rüsselkäferarten und den stark gefährdeten Hirschkäfer, Früchte als Nahrung für Vögel und Säugetiere 50 m
Silber-Weide (Salix alba) Sehr schnellwüchsig, ausschlagfähig, als "Kopfweide" verwendbar, gut geeignet an Bachläufen Bienen-und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 126 Großschmetterlingsarten z.B. "Kleines Nachtpfauenauge", 34 Rüsselkäferarten, als "Kopfweiden" wichtige Nistplätze für Eulen und Fledermäuse 25 m
Bruch-Weide (Salix fragilis Sehr schnellwüchsig, ausschlagfähig, als "Kopfweide" verwendbar, gut geeignet an Bachläufen Bienen-und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 126 Großschmetterlingsarten z. B. "Kleines Nachtpfauenauge", 34 Rüsselkäferarten, als "Kopfweiden" wichtige Nistplätze für Eulen und Fledermäuse 20 m
Winter-Linde (Tilia cordata) NICHT Silberlinde oder Krimlinde pflanzen! Sehr ausschlagfähig, empfindlich gegen Luftverschmutzung Bienen -und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 68 Großschmetterlingsarten z. B. "Nonne", 3 Rüsselkäferarten 30 m
Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) NICHT Silberlinde oder Krimlinde pflanzen!Sehr ausschlagfähig, empfindlich gegen Luftverschmutzung Bienen -und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 68 Großschmetterlingsarten z. B. "Nonne", 3 Rüsselkäferarten 30 bis 40 m
Berg-Ulme (Ulmus glabra) Allee- und Straßenbaum, gefährdet durch das Ulmensterben, tiefwurzelnd Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 46 Großschmetterlingsarten 30 m
Flatter-Ulme (Ulmus laevis) Allee- und Straßenbaum, gefährdet durch das Ulmensterben, tiefwurzelnd Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 46 Großschmetterlingsarten 25 m

2. Kleinere Bäume

Name (deutsch, wissenschaftlich Allgemeine Bemerkungen Bedeutung für Tiere max. Wuchshöhe
Feldahorn ( Acer campestre) Ausschlagfähig, für Schnitthecken geeignet Bienen- und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 26 Großschmetterlingsarten z. B. das "Blaue Ordensband" 15 m
Stechpalme (Ilex aquifolia) Wintergrün, Früchte sind giftig! Frostempfindlich Bienenweide, Beeren dienen als Vogelnahrung 10 m
Zitter-Pappel (Populus fremula) Immissionsresistent Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 62 Großschmetterlingsarten z. B. "Großer und Kleiner Schillerfalter" 20 m
Traubenkirsche (Prunus padus) Gut geeignet für Uferbepflanzungen Bienen-und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 19 Großschmetterlings-und Rüsselkäferarten, Früchte als Vogelnahrung 10 bis 15 m
Sal-Weide (Salix caprea) Schnellwüchsig, schnittverträglich, für Hecken geeignet Bienen- und Hummelweide, Lebensgrundlage für mindestens 39 Großschmetterlingsarten z. B. "Großer Schillerfalter" und "Trauermantel" 10 m
Mehlbeere (Sorbus aria) Tiefwurzelnd, als Straßenbaum geeignet Bienen und Hummelweide, Früchte als Vogelnahrung 15 m
Eberesche (Sorbus aucuparia) Tiefwurzelnd, als Straßenbaum geeignet Nur die frischen Früchte sind schwach giftig, gekocht essbar z. B. als Marmelade, enthält viel Vitamin C 15 m
Eibe (Taxus baccata) Nadeln und zerbissene Samen sind stark giftig, der rote Samenmantel ist ungiftig, wintergrün, langsamwüchsig Früchte als Vogelnahrung 17 m