Umweltlexikon: G

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Garten

Der Garten kann eine wahre Oase für Tiere und Pflanzen sein, wenn wir der Natur freien Lauf lassen. So ist z. B. ein ständig kurzgeschorener Rasen für Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und Vögel ausgesprochen lebensfeindlich. Andere Tiere werden aus dem Garten vertrieben, weil ihnen fremdländische Pflanzen weder Nahrung noch Unterschlupf bieten.
Umwelttipp: Im Garten der Natur freien Raum lassen durch Verzicht auf Pflanzenschutzmittel. Ein umweltbewusster Gärtner legt einen Komposthaufen an. Durch weniger Gartenputz können wir den Tieren Verstecke zum Schlafen und Überwintern anbieten.

Geschützte Pflanzen

Selten gewordene oder vom Aussterben bedrohte Pflanzen stehen unter gesetzlichem Schutz und dürfen nicht ausgegraben oder beschädigt werden. Angaben über geschützte Pflanzen bekommen Sie bei der Umweltberatung der Stadt Kreuztal.

Grüne Lunge

Mit ihren Blättern und Nadeln wirken die Bäume der Wälder und Parks wie riesige Filter. 1 ha Buchenwald kann jährlich rund 70 t, 1 ha Fichtenwald etwa 30 t Staub aus der Luft filtern. Außerdem produzieren Bäume wie alle grünen Pflanzen Sauerstoff. Die Funktion von Wäldern und Parks als "grüne Lunge" ist besonders in der Nähe von Städten und Ballungsgebieten (lebens)wichtig.

Gülle

Wird auch als Flüssigmist bezeichnet. Es stellt ein Gemisch aus Kot, Harn, Wasser, Einstreuresten und Futterbestandteilen aus der Viehhaltung dar. Häufig wird Gülle als wirtschaftseigener Dünger verwandt. Einzelheiten regelt eine erst kürzlich erlassenen Düngeverordnung der Bundesregierung. Danach darf ein Düngemittel zeitlich und mengenmäßig nur so eingesetzt werden, dass Einträge in Gewässer (Grundwasser, Oberflächengewässer) vermieden werden.
Nähere Informationen erhalten Sie in der Umweltberatungsstelle.