Umweltlexikon: F

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Fauna:

Nennt man die gesamte Tierwelt bzw. alle Tiere, die in einem bestimmten, genau abgegrenzten Gebiet leben, z. B. Wald-, Wiesenfauna.

FCKW

Abkürzung für Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Fluorchlorkohlenwasserstoffe sind niedermolekulare Kohlenwasserstoffe, bei denen einige oder alle Wasserstoffatome gegen Fluor -und/oder Chloratome ausgetauscht wurden. Diese Substanzen sind sehr stabile und nicht brennbare Gase, weshalb sie als Treibmittel für Lebensmittel und Kosmetika und als Kältemittel für Klimaanlagen und Kühlschränke eingesetzt wurden. Heute weiß man, dass Fluorchlorkohlenwasserstoffe in hohem Maße für die Zerstörung der Ozonschicht verantwortlich sind, da sie in der Atmosphäre in großer Höhe vom energiereichen Sonnenlicht gespalten werden und Chlorverbindungen entstehen, die das Ozon angreifen und zerstören (Ozonloch).

Feldgehölze:

Sind die Hecken, Sträucher und Bäume, die in der Kulturlandschaft wachsen. Sie gliedern die Landschaft, schützen vor Erosion und sind ebenfalls Lebens- und Schutzraum für viele Tiere. Viele Insekten, Spinnen, Würmer, Schnecken und andere Kleintiere finden Zuflucht in einer Hecke. Auch Vögel, Rehe und Hasen finden "Wohnungen" und Nahrung in Feldgehölzen.
Laut § 64 des Landschaftsgesetzes ist es verboten, in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen.

Flecken-ABC

Wie man umweltfreundlich den übelsten Flecken zu Leibe rücken kann:

  • Bier:
    Mit handwarmem Wasser auswaschen.
  • Blut:
    Frische Blutflecken mit kaltem Wasser benetzen und mit Papiertuch absaugen. Ältere Flecken mit Salzwasser oder Soda kalt einweichen, dann mit Seifenwaschmittel waschen.
  • Butter:
    Mit handwarmer Seifenlauge entfernen.
  • Ei:
    Eigelb in handwarmer Seifenlauge auswaschen. Eiweiß nur mit kaltem Wasser behandeln, da es bei Hitze gerinnt und sich im Stoff festsetzt.
  • Fahrradschmiere, Teer:
    Mit Butter aufweichen. Anschließend die Butter auswaschen.
  • Fett:
    Aus Spiritus, in dem Salz gelöst ist, kann man sich selbst ein harmloses, fettkillendes Fleckenwasser herstellen. Spiritus entfernt Fette, Harze und Seifenrückstände und ist für empfindliche Stoffe geeignet.
  • Filzstift:
    Sofort in Joghurt einweichen. Mehrmals wiederholen. In schweren Fällen lohnt sich ein zweiter Versuch mit Essig oder Spiritus.
  • Gras:
    Mit Spiritus einreiben (nicht mit Wasser) und dann so heiß wie möglich waschen.
  • Kerzenwachs:
    Soweit wie möglich abkratzen, dann Löschpapier auflegen und so lange bügeln, bis das Wachs herausgesaugt ist.
  • Lippenstift, Kaffee, Tee:
    Mit in Alkohol getränktem Wattebausch ablösen und anschließend mit Seifenlauge auswaschen. Bei kochfesten Stoffen mit heißer Seifenlauge ausrubbeln und kalt nachspülen.
  • Milch:
    Mit kaltem Wasser oder mit handwarmer Seifenlauge behandeln oder mit Salmiak-Lösung betupfen.
  • Rost:
    Helle Stoffe so lange mit heißem Zitronensaft beträufeln, bis der Fleck verschwunden ist. Danach gut ausspülen. Andere Stoffe in Wasser, dem etwas Glycerin zugegeben ist, einweichen. Glycerin (Alkohol) eignet sich generell zum Einweichen alter Flecken. Es ist in jeder Drogerie zu erhalten.
  • Rotwein:
    Bei frischen Rotweinflecken wirkt Salz auch auf hellen Teppichböden wahre Wunder. Es saugt den Rotwein auf. Betroffenen Stellen dick mit Salz bestreuen und abwarten. Teppich absaugen. Stoffe ausspülen.

Fungizide

Sind chemische Stoffe zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen.