Station 14: Grube "Strumpf"

Foto: Eingang der Grube Stumpf

Eingang der Grube Stumpf

Diese Grube ist zwar eine der ältesten des Müsener Reviers, hat aber bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine eher unbedeutende Rolle gespielt. Abgebaut wurden Bleiglanz und Zinkblende, Eisen und Nickel. Der Name „Strumpf“ ist vielleicht auf die abgewinkelte, fußähnliche Linienführung des Stollens zurückzuführen. Der 190 m lange Tagesstollen ist verfallen.

Durch Fahrungen und Rollen ist „der Strumpf“ mit dem nordwestlichen Flügelort des Wildemänner Erbstollens verbunden, der nach 1903 in Richtung Wilde Frau vorgetrieben wurde. Hier war 1911, als große Teile der Grube bereits stillgelegt waren, eine der letzten Abbaustellen des Wildenmannes.