Osthelden

Historie:

Osthelden wurde erstmals 1344 als Lehnschaft der Herren von Bicken urkundlich erwähnt und gehörte zum Kirchspiel Ferndorf.

Der Aufstieg der Herren von der Hees begann um 1350. Im Jahr 1372 erhielten sie vom nassauischen Landesherrn das Haus "zur Hees", eine Wasserburg, als Lehen. Dieses sogenannte "Unterhaus" ist nicht mehr erhalten - im Gegensatz zum "Oberhaus", dem heutigen Schloss Junkernhees, das zwischen 1513 und 1523 durch Adam von der Hees erbaut wurde.

Heute sind beide Orte mit 710 (Osthelden) bzw. 250 (Junkernhees) Einwohnern Wohngemeinden mit einzelnen Gewerbebetrieben und Nebenerwerbslandwirtschaft.
(Quelle: Stadtarchiv Kreuztal)

Wappen:

Foto: Wappen Osthelden

Im unteren Teil des Schildes ruht auf goldenem Grund das blaue Hifthorn. Das breite obere rote Feld teilt ein weißer Querbalken. Im obersten Teil stehen zwei silberne Mühleisen, die Wappenzeichen der Ritter von der Hees, deren Schloss Junkernhees in der Gemarkung Osthelden liegt.

Geographie:

Fläche: 3,65 qkm
Länge der Stadtteilgrenze: 9,68 km
Nord-Süd-Durchmesser: 3,7 km
Ost-West-Durchmesser: 3,1 km

Verkehrslage:

Osthelden und das Heestal bilden den westlichsten Teil des Stadtgebietes. Hauptverkehrsader ist die L908 (Heesstraße), die einerseits Richtung Hees/Freudenberg und Hünsborn ihren Verlauf nimmt und andererseits in Junkernhees als L714 Richtung Osthelden/Wenden weiterführt. Die benachbarten Stadtteile der Stadt Siegen (Sohlbach, Buchen) sind von Junkernhees aus über die Kreisstraße 26 erreichbar.

In Osthelden

ist geprägt von einem regen und auch breit gefächerten Vereinsleben. Besonders stolz sind die Ostheldener auf ihre Sportasse Andreas Kuhl (Deutscher Meister, Europa- und Weltmeister sowie Gewinner der World Games in JU-Jutsu) und Christian Gieseler (u.a. Teilnahme an der Europameisterschaft 2005 in Dänemark beim Orientierungslauf).

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