Junkernhees

Historie:

Im Jahr 1372 erhielten die Herren von der Hees vom nassauischen Landesherrn das Haus "zur Hees", eine Wasserburg, als Lehen. Dieses sogenannte "Unterhaus" ist nicht mehr erhalten - im Gegensatz zum "Oberhaus", dem heutigen Schloss Junkernhees, das zwischen 1513 und 1523 durch Adam von der Hees erbaut wurde.

Junkernhees, bis 1830 königlich preußische Domäne, bestand bis dahin lediglich aus den Gebäuden, die zum Schloss gehörten und hatte keinen Dorfcharakter.

Junkernhees und Osthelden waren immer verwaltungsmäßig verbunden.

Heute sind beide Orte mit 710 (Osthelden) bzw. 250 (Junkernhees) Einwohnern Wohngemeinden mit einzelnen Gewerbebetrieben und Nebenerwerbslandwirtschaft.
(Quelle: Stadtarchiv Kreuztal)

Wappen:

Junkernhees besitzt kein eigenes Wappen. Es gehörte bereits in der Vergangenheit stets zur Gemeinde Osthelden.

Geographie:

Fläche: 1,49 qkm
Länge der Stadtteilgrenze: 7,7 km

Verkehrslage:

Osthelden und das Heestal bilden den westlichsten Teil des Stadtgebietes. Hauptverkehrsader ist die L908 (Heesstraße), die einerseits Richtung Hees/Freudenberg und Hünsborn ihren Verlauf nimmt und andererseits in Junkernhees als L714 Richtung Osthelden/Wenden weiterführt. Die benachbarten Stadtteile der Stadt Siegen (Sohlbach, Buchen) sind von Junkernhees aus über die Kreisstraße 26 erreichbar.

In Junkernhees

Das Schloss Junkernhees verdient als Renaissance-Kleinod des Siegerlandes eine besondere Erwähnung. Es handelt sich um eines der ältesten und bedeutendsten weltlichen Baudenkmäler im Siegerland, Nachfolgerin der 1523 von Ritter Adam von der Hees erbauten Wasserburg. Nebengebäude sind die ehem. Branntweinbrennerei (heute Wirtschaftsgebäude u. Wohnhaus) und die ehemalige Mühle (heute Wohnhaus) von 1796.