Burgholdinghausen

Historie:

Der "Ort" Holdinghausen wird erstmalig in einer Urkunde erwähnt, die in die Zeit von 1079 - 1089 datiert wird und gehört damit zu den frühesten erwähnten Siedlungen des Altkreises Siegen. In dieser Stiftungsurkunde gehen verschiedene Güter der Brüder Heribertus und Gerungus an die Abtei Deutz über, u.a. auch "Haldengusen".

Der erste indirekte Beleg für die Existenz eines "Adelssitzes" Burgholdinghausen ist die urkundliche Erwähnung des Ritters Heinrich von Holdinghausen im Jahr 1275. 1684 zählten 3 Höfe zum Rittergut Burgholdinghausen, das stets zum Amt und Gericht Ferndorf-Krombach gehörte.

Der Burgsitz bzw. das alte herrschaftliche Wohnhaus ist leider schon vor Jahrhunderten verschwunden.

Im 19. Jahrhundert befand sich in Burgholdinghausen eine, wenn auch die kleinste, der sechs Rohstahlhütten des Siegerlandes. Zählte der Ort 1871 noch 226 Einwohner, so sind es heute lediglich 25. Burgholdinghausen ist der flächenmäßig größte und zugleich waldreichste Stadtteil.
(Quelle: Stadtarchiv Kreuztal)

Wappen:

Foto: Wappen Burgholdinghause

In der oberen Hälfte des quergeteilten Schildes steht auf goldenem Grund ein senkrechter roter Balken, das Symbol des Rittergeschlechtes von Holdinghausen. Im unteren Schildteil ruht auf blauem Grund das goldene Hifthorn.

Geographie:

Fläche: 13,7 qkm
Länge der Stadtteilgrenze: 20 km
Nord-Süd-Durchmesser: 4,7 km
Ost-West-Durchmesser: 6,3 km
Höchster Punkt: Hoher Wald, 655 m ü NN

Verkehrslage:

Burgholdinghausen wird von der B517 (Hagener Straße) durchzogen, die weiterführt in Richtung Lennestadt.

In Burgholdinghausen

beherrschen ausgedehnte Waldflächen das Landschaftsbild und bieten zahlreiche Wandermöglichkeiten.