Erlebnisorte Kreuztal

Mittelalterliche Bergbausiedlung Altenberg

Die Bergbausiedlung Altenberg hat überregionale Bedeutung. Bereits im 13. Jh. bestanden hier Schächte zum Abbau silberhaltiger Fahlerze und Bleiglanz. In den baulichen Resten werden mittelalterliche Bergbau- und Siedlungsgeschichte deutlich. Bei Ausgrabungen in den 1960/70-er Jahren konnten Wohn- und Zweckbauten freigelegt werden. Ferner gab es Einzelfunde, u. a. ein Kegelspiel und einen Münzschatz.

Start / Ziel:

Wanderparkplatz auf dem Altenberg – zwischen
Littfelder Str., 57271 Hilchenbach-Müsen und Müsener Str., 57223 Kreuztal

Öffnungszeiten:

Außengelände – jederzeit zugänglich

Führungen:

Stahlbergmuseum Müsen,
www.stahlbergmuseum.de
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite
www.eisenstrasse-suedwestfalen.de

Historischer Hauberg Fellinghausen

Der "Siegerländer Hauberg" gilt als eine hochentwickelte Sonderform der nachhaltige Niederwaldwirtschaft, deren Kreislaufwirtschaft den Holzraubbau verhinderte. Er prägte über Jahrhunderte hinweg die Landschaft. Auf einer Waldfläche in Fellinghausen kann diese genossenschaftlich organisierte Wirtschaftsform nacherlebt werden. Im jahreszeitlichen Rhythmus werden Haubergsarbeiten nach überlieferten Methoden ausgeführt.
Mehr Informationen

Lage:

Am oberen Ende der Luisenstraße, 57223 Kreuztal-Fellinghausen

Führungen:

Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein,Tel.: 0 27 33 / 89 44-0

und Förderverein Historischer Hauberg Fellinghausen e. V.
www.fhhf.de

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Denkmalensemble Dreslers Park

Das Ensemble aus Weißer und Gelber Villa, Remise, Kutscherhaus und Musikpavillon war einst Sitz der Fabrikantenfamilie Dresler, den Eigentümern des Kreuztaler Drahtwalzwerkes. Die Gebäude, zwischen 1860 und 1880 erbaut, gehören zu den herausragenden Villenbauten des 19. Jh.s in Westfalen. In dem waldartigen Park befindet sich ein Hohlwegrest des "Alten Siegener Weges", einer mittelalterlich bis frühneuzeitlichen Fernstraße. Heute dient der Park mit seinen Villen als gut frequentiertes Bürger- und Kulturzentrum der Stadt. Im ehemaligen „Kutscherhaus“ befindet sich ein gleichnamiges ansprechendes Gastronomieangebot für Jung und Alt.

Mehr Informationen

Kontakt:

Hagener Straße 22-30, 57223 Kreuztal,
Tel.: 0 27 32 / 51 - 2 64 oder - 3 21
www.kreuztal-kultur.de

Öffnungszeiten:

verschieden - siehe Homepage

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Kulturbahnhof Kreuztal

Der Kulturbahnhof Kreuztal entstand mit der Eröffnung der Ruhr-Sieg-Strecke 1861. Seine Blütezeit als Knotenpunkt mit einem für die Stahlindustrie wichtigen Verschiebebahnhof war von 1915 bis in die 1960-er Jahre. Für den Personenverkehr hat er heute noch eine große Bedeutung. Im Zuge von Sanierungsmaßnahmen wurde er zum „Kulturbahnhof" umgebaut, in dem Gastronomie und Bildende Kunst ein würdiges Domizil fanden.
Mehr Informationen

Kontakt:

Kulturbahnhof, Bahnhofstr. 11, 57223 Kreuztal,
Tel.: 0 27 32 / 51 - 2 64 od. - 3 21
www.kreuztal-kultur.de

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. von 6 bis 19 Uhr, Sa. und So. von 8 bis 13 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite
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Krombacher Schlag

Hier war ein wichtiger Grenzübergang zwischen Nassau und Kurköln. Heute noch markantes Zeugnis der „Siegener Landhecke“ ist die „Dicke Buche“. Von der mittelalterlichen Verbindung sind noch mehrere Hohlwege zu erkennen; Teile des Weges von Frankfurt über Siegen nach Hagen und weiter bis Amsterdam. Um 1780-90 wurde die erste mit Steinen befestigte Straße vom Kölschen Heck bis zur Kalteiche gebaut, heute Napoleonweg genannt.

Anfahrt:

Zum Alten Heck, 57462 Olpe-Altenkleusheim am Sportplatz oder Am Alten Heck, 57223 Kreuztal-Krombach am Waldrand (von dort ca. 800 m zu Fuß).

Informationen:

Auf der Höhe im Bereich der Unterführung von der B 54 steht eine Hinweistafel

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Kindelsbergpfad

Der als Rundweg konzipierte Kindelsbergpfad führt zu zahlreichen Zeugnissen des Bergbaus in Kredenbach, Müsen und Ferndorf und bietet schöne Panoramblicke in alle Himmelsrichtungen. Über den Loher Hüttenweiher, die Gruben Brüche, Wildermann und Stahlberg geht es über die Höhe der Martinshardt zum 618 m hohen Kindelsberg. Das Rasthaus lädt zur gemütlich-rustikalen Einkehr ein. Eine Besichtigung des Aussichtsturmes sollte man sich insbesondere bei klarer Sicht keinesfalls entgehen lassen. Zum Ausgangspunkt gelangt man über die Gruben und Haldengelände im Zitzenbachtal.
Mehr Informationen

Start / Ziel:

Parkplatz unterhalb Krankenhaus Kredenbach, Dr. Stelbrink-Str. 47, 57223 Kreuztal-Kredenbach, u. an weiteren Wanderparkplätzen in Müsen und Ferndorf, Länge: 14 km

Wegbeschreibung:

Karte unter http://www.siegerland-wittgenstein-tourismus.de und www.kreuztal.de

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite
www.eisenstrasse-suedwestfalen.de

Weitere Sehenswürdigkeiten

Erzlager und Hüttenmeisterhaus Lohe

In den ehemaligen „Loher Hütten und Hammerwerken“ (Ersterwähnung 1489) wurde Anfang des 19. Jh.s einer der ersten mit Koks befeuerten Hochöfen im Siegerland in Betrieb genommen. Von der Hütte, den Hämmern und Lagergebäuden steht heute nur noch ein Bauwerk. Es liegt nahe dem Kindelsbergpfad, der am einstigen Hüttenweiher vorbei führt. Das Hüttenmeisterhaus aus dem Jahre 1718 ist seit vielen Jahren ungenutzt und verfällt.

Lage: Hüttenmeisterhaus, Altlohe 2-6; Kohlenschuppen, Ecke Brücher Weg / Spechtweg.
Beide Gebäude können nur von außen besichtigt werden.

Hohlwege beim Ferndorfer Aherhammer

Die Hohlwege im „Fröningerholz“ liegen zwischen den Höhenrücken von Kilgeshahn und Mühlenkopf in Kreuztal-Ferndorf. Es handelt sich um Überreste einer Wegeverbindung vom „Aherhammer“, einem ehemaligen Eisenhammer aus dem 14. Jahrhundert, nach Bottenbach mit Anschluss an die alte Fernstraße von Arnsberg bzw. Olpe nach Siegen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite
www.ferndorf.de

Bergbaurelikte im Zitzenbachtal Ferndorf

Das Zitzenbachtal in Ferndorf ist eines der ältesten besiedelten Täler im nördlichen Siegerland. Bei Bauarbeiten in den 1960er Jahre wurde eine steinerne Hammeraxt aus der Jungsteinzeit gefunden, bei späteren Grabungen auch verschiedene Relikte aus der Keltischen Zeit (um 500 v. Ch.) und aus der Karolingischen Zeit (500-800 n Chr.). Sie alle sind im Ferndorfer Heimatmuseum ausgestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite
www.ferndorf.de

Heimatmuseum Ferndorf

Auf drei Etagen mit ca. 300 qm Ausstellungsfläche sind in der ehemaligen Ferndorfer Volksschule viele „alte Schätze” ausgestellt, darunter mehrere Funde aus der Ferndorfer Vor- und Frühgeschichte und seit kurzem eine umfangreiche Mineralienausstellung. Zu sehen gibt es auch historische Fotos, wertvolle Möbelstücke der heimischen Wohnkultur sowie Gebrauchsgegenstände und Erzeugnisse der örtlichen Handwerker aus den ver-gangenen drei Jahrhunderten.

Öffnungszeiten
Jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr (außer Januar, Februar, Juli und August) sowie für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite
www.ferndorf.de