Geburtenrückgang und demographischer Wandel in Deutschland

Kreisvolkshochschule - Zweigstelle Kreuztal

12.10.2017 - 12.10.2017 (19:00 Uhr bis 20:30 Uhr)

Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Kreuztal, Veranstaltungsraum Marburger Straße 10, 57223 Kreuztal (Eingang zwischen Café und Metzgerei)

Eintritt:

4,00 EUR

Zwar fallen in allen Industrieländern die Geburtenraten, aber kein anderes Land verzeichnet eine so lang anhaltende niedrige Geburtenrate wie Deutschland. Seit Mitte der 1970er Jahre reproduziert sich die Wohnbevölkerung von Generation zu Generation nur noch zu zwei Dritteln (selbst wenn man die frühere DDR mit einbezieht, die zeitweise eine relativ hohe Geburtenrate hatte). Infolge dieser Entwicklung steigen die Belastungen (Steuern und Sozialbeiträge) für die künftigen Erwerbstätigen, sie müssen von ihren erwirtschafteten Gehältern relativ mehr Steuern und Sozialbeiträge entrichten.
Es gibt jedoch eine Vielzahl von Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Eine davon ist eine Familienpolitik, welche sich mehr als bisher an erwerbstätigen Frauen orientiert. Die Erfahrungen in skandinavischen Ländern und in Frankreich zeigen, dass eine solche Familienpolitik durchaus wirksam sein kann hinsichtlich einer höheren Geburtenrate. Lassen sich aber familienpolitische Maßnahmen anderer Länder auf Deutschland übertragen?
Herr Prof. Dr. Kutzner diskutiert diese Frage auf der Grundlage der familienpolitischen Erfahrungen in skandinavischen Ländern und in Frankreich.