Fortbildung „Trauma, Flucht und Migration“ für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe Schulungsangebot der Stadt Kreuztal am 21.04.2018

Donnerstag, 12.04.2018

Im Rahmen der Fortbildung „Selbstfürsorge in der ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen“, die im November des letzten Jahres von der Flüchtlingshilfe der Stadt Kreuztal organisiert wurde, zeichnete sich der Bedarf an einer weiteren Schulung ab.

Die ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung formulierten den Wunsch nach einer vertiefenden Schulung zum Thema „Trauma bei Flüchtlingen“.


Mit der Fortbildung „Trauma, Flucht und Migration“, die am Samstag, 21.04.2018, im Stadtteilbüro / Mehrgenerationenhaus Fritz-Erler-Siedlung, Danziger Str. 2, 57223 Kreuztal, stattfindet, wird diesem Anliegen nun entsprochen. Die Veranstaltung dauert von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

Inhaltlich wird es u.a. darum gehen, zu klären, was ein Trauma ist, Traumafolgestörungen und neurobiologische Zusammenhänge aufzuzeigen, den traumasensiblen Umgang mit Geflüchteten zu erörtern und Möglichkeiten der professionellen Unterstützung kennenzulernen.

Die Fortbildung ist geeignet, ein Verständnis für die speziellen Herausforderungen im Umgang mit traumatisierten Menschen zu entwickeln und vermittelt praktische Anregungen, wie ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter betroffene Menschen unterstützen, stabilisieren und ressourcenorientiert stärken können. Konkrete Beispiele aus der praktischen Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht.

Die Gestaltung der Schulung obliegt Martina Mura. Mura arbeitet als Gestalt- und Traumatherapeutin / Heilpraktikerin für Psychotherapie in ihrer Praxis „Freiraum“ in Wilnsdorf. Hier unterstützt sie Einzelpersonen wie Gruppen und bietet in regelmäßigen Abständen Fort- und Weiterbildungen u. a. zum Thema „Flucht und Trauma“ an.

Ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe der Stadt Kreuztal können sich bis Donnerstag, 19.04.2018, zur Teilnahme an der Fortbildung anmelden. Anmeldung und Rückfragen: Jessica Pretsch, oder 02732 / 51-427.

Die Fortbildung wird durch das Landesprogramm „KOMM-AN NRW“ gefördert.