innogy-Klimaschutzpreis – Auszeichnung der Preisträger 2016 und Suche nach neunen Gewinnern

Montag, 01.05.2017

Der innogy-Klimaschutzpreis 2016 (vormals RWE-Klimaschutzpreis) wurde jetzt an drei Preisträger verliehen, die verschiedene Projekte und Maßnahmen im Bereich des Umweltund Naturschutzes realisiert haben.

In der Weißen Villa in Dreslers Park überreichten der Beigeordnete Eberhard Vogel und Peter Imhäuser von innogy, gemeinsam mit der städtischen Umweltbeauftragten die Siegerurkunden an die Preisträger: Sebastian Klein (Jagdrevier Eichen), Kurt Görzel (Waldgenossenschaft Ferndorf A) und Martin Fick (Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen).

Neben den Urkunde freuen sich die Gewinner über einen Teil des von innogy bereitgestellten Preisgeldes in Höhe von insgsesamt 2.500 Euro.

„Die zahlreichen Bewerbungen der vergangenen Jahre zeigen ganz deutlich, dass der Klima- und Umweltschutz in Kreuztal groß geschrieben wird und dass schon kleinere Maßnahmen wichtig sind, um unsere Ressourcen zu erhalten und zu schonen.“, so Eberhard Vogel.

Auch Imhäuser zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der im Rahmen des Klimaschutzpreises realisierten Projekteideen. Die Auszeichnung der Preisträger 2016 verbindet er mit dem Aufruf an die Kreuztaler Bürger, Familien, Vereine, Schulen, Firmen, Initiativen und Institutionen, ab sofort und bis zum 30.09.2017 ihre Beiträge zum Wettbewerb 2017 einzureichen. „Dabei ist zu beachten, dass Privatpersonen dann ausgezeichnet werden können, wenn ihr Projekt der Allgemeinheit zugutekommt und öffentlich zugänglich bzw. nutzbar ist“, erklärt Imhäuser. Außerdem werden am Jahresende unter allen Preisträgern zusätzlich attraktive Sachpreise vergeben.

Das Bewerbungsverfahren für den innogy-Klimaschutzpreis 2017 ist ganz einfach: Ein formloses Schreiben aufsetzen mit Informationen darüber, welche Maßnahmen man umgesetzt hat, dieses bei der Umweltberatung der Stadt Kreuztal einreichen (Stadt Kreuztal, Umweltberatung, Siegener Str. 5, 57223 Kreuztal oder Email: ) und schon kann man zu den Gewinnern gehören.

Fragen zum Klimaschutzpreis kann die städtische Umweltberaterin Antje Hoffmann unter Tel.: 02732 51-313 beantworten.

Weitere Infos gibt es unter https://iam.innogy.com/ueber-innogy/innogy-vor-rt/soziales-engagement/klimaschutzpreis.

 

Die Preisträger 2016 und ihre Projekte:

  • Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen – vertreten durch Martin Fick, 1. Vorsitzender
    • Verein setzt sich seit vielen Jahren kontinuierlich und nachhaltig für den Natur- und Umweltschutz vor Ort ein und hat den Klimaschutzpreis wiederholt gewonnen
      • Amphibienschutz, Obstbaumschnittkurse, naturkundliche Führungen, Naturvorträge, Gehölzlehrpfad, Obstwiese, Aktion „saubere Landschaft“, Gartentage mit Obstpresse

 

  • Waldgenossenschaft Ferndorf Komplex A -  vertreten durch Kurt Görzel
    • 50 Jahre naturnahe Waldwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des Klima- und Waldnaturschutzes
      • Optimierung der im Waldökosystem ablaufenden Prozesse durch die Verbindung ökologischer und ökonomischer Erfordernisse
      • Standortgerechte Baumwahl, Mehrstufigkeit und Ungleichaltrigkeit des Waldbestandes, Belassung von Alt- und Totholz, weitgehender Verzicht auf Biozide und Düngemittel
    • dadurch entstand ein ertragreicher, standortgerechter und gepflegter Hochwald
    • Schutz- und Erholungsfunktion werden für einen Privatwald auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis mustergültig beachtet

 

  • Sebastian Klein–Jagdrevier Eichen
    • in enger Absprache mit Landwirten und Waldbesitzern wurden einzelne Kleinflächen still gelegt, um Lebensraumverbesserungen für Wild und Insekten umzusetzen
      • auf 1,2 ha großer Windwurffläche wurden auf eigene Kosten biotopverbessernde Maßnahmen in Form von Wildäsungsflächen, Anlage von Streuobstwiesen und Heckenanpflanzungen umgesetzt
    • dadurch: abwechslungsreiches Waldbild und stufige Waldränder; von der zusätzlichen Deckung, Nahrung und dem schützenden Mikroklima profitieren hauptsächlich nicht jagdbare Wildtiere, Singvögel und Insekten; Förderung des Waldbaus der Zukunft durch erhöhte Artenvielfalt und Schaffung naturnaher Waldrandstrukturen; Lenkung des Wildverbisses auf schnellwachsende Weichhölzer der Heckenstreifen und damit Entlastung der  wertvollen Kulturhölzer in den Schonungen und Naturverjüngungen.