Kreuztaler Dreifach-Halle mit Defibrillator ausgestattet

Montag, 16.03.2015

Der regionale Energieversorger RWE Deutschland stellt der Stadt Kreuztal einen mobilen Defibrillator zur Verfügung. Die Entscheidung bezüglich des örtlichen Einsatzes des Gerätes war schnell getroffen. Dieser ist ab sofort in der Dreifach-Halle installiert.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Stadtbaurat Eberhard Vogel, Stefan Engelberth -RWE Kommunalbetreuung- und Bürgermeister Walter Kiß

Das Foto zeigt v.l.n.r. Stadtbaurat Eberhard Vogel, Stefan Engelberth -RWE Kommunalbetreuung- und Bürgermeister Walter Kiß

Bürgermeister Walter Kiß sagte bei der Übergabe: „Den Besuchern und Sportlern der Dreifach-Halle steht ein mobiler Defibrillator an einem stark frequentierten Ort zur Verfügung, der im Notfall Menschenleben retten kann.“ Stefan Engelberth, RWE-Kommunalbetreuer, ergänzte: „Als Energieversorger der Region leisten wir mit dem Defibrillator einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur im Gesundheitswesen.“

Die Mitarbeiter der Dreifach-Halle sind in die Bedienung des Defibrillators eingewiesen wor- den. Nach dem Einschalten gibt der Defibrillator alle notwendigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich vor. Er überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Das Gerät ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann. Ein Elektroschock wird nur abgegeben, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt. Die Vitrine, in dem der Defibrillator aufbewahrt wird, hat eine Besonderheit: Sobald die Tür geöffnet wird, um den Defibrillator zu entnehmen, ertönt automatisch ein akustisches Signal, das die Entnahme ankündigt. So werden weitere Helfer auf den Notfall aufmerksam gemacht.

Bislang fanden sich solche Defibrillatoren nur auf Intensivstationen, in Operationssälen und Notfallaufnahmen sowie Rettungsfahrzeugen. Zunehmend werden diese für Laien konstruierten Geräte auch in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen aufgestellt.

Der plötzliche Herztod ist mit mehr als 100.000 Betroffenen in der Bundesrepublik eine der häufigsten Todesursachen außerhalb von Kliniken. Betroffene haben eine Chance, eine solch gefährliche Situation schadensfrei zu überleben, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird.


Ansprechpartnerin:
Frau Anne Müller
Büro Bürgermeister
Tel.: 02732 51-326
E-Mail: A.Mueller@Kreuztal.de